Es fehlen Vorstellungszeiten? Vorverkaufsvorstellungen können bereits mehrere Wochen im Voraus gebucht werden. Das aktuelle Kino-Wochenprogramm für Freitag bis Donnerstag wird immer am Montagnachmittag (werktags) online gestellt.

Seit die Bilder laufen lernten ist die Menschheit fasziniert von der Möglichkeit, in das Filmgeschehen "einzutauchen". Schon sehr früh wurden daher erste Versuche unternommen, ein dreidimensionales Bild auf die Leinwand zu bringen.Im Zeitalter des Schwarzweißfilms wurde dazu die rot-grün-Technik genutzt. Dabei wurden die jeweiligen Bilder für das rechte und das linke Auge unterschiedlich eingefärbt. Durch entsprechende Farbfilter in den Brillen wurde somit für jedes Auge ein anderes Bild wiedergegeben, wodurch räumliches Sehen ermöglicht wurde.Einen Boom erlebte die 3D-Filmtechnik in den 50er Jahren, als in den USA das Fernsehen eingeführt wurde und die großen Filmfirmen starke Zuschauereinbußen erleben mussten. Um die zum Fernsehen abgewanderten Zuschauer zurückzugewinnen, besann man sich wieder auf die Effekte des dreidimensionalen Films, der den Zuschauern das bieten sollte, was es im Fernsehen nicht gab: die Dritte Dimension!Aufgrund des großen Aufwandes bei der Herstellung und auch der Projektion konnte sich die Technik allerdings nie flächendeckend durchsetzen.Erst jetzt, im Zeitalter des digitalen Films, erlebt die Räumlichkeit auf der großen Kinoleinwand eine Revolution. Derzeit gibt es drei ausgereifte Systeme: Dolby 3D, NuVision und REAL D.Die ersten beiden Systeme arbeiten mit Shutterbrillen (aktive Brillen mit Batterien). Bei dieser Technik wirft der Kinoprojektor abwechselnd ein Bild für das linke bzw. für das rechte Auge auf die Leinwand. Die Shutterbrillen enthalten für jedes Auge ein dünnes LCD-Glas, welches - synchron mit dem Projektor - nur dann lichtdurchlässig wird, wenn auch das für dieses Auge vorgesehene Bild auf der Leinwand zu sehen ist. Dieser Vorgang wird durch Infrarotsignalgeber oberhalb der Leinwand für alle Brillen gleichzeitig gesteuert. Um ein Kopfschmerzen bereitendes Flimmern des Bildes zu verhindern, muss jedes linke Einzelbild viermal in Abwechslung mit dem jeweils passenden rechten Einzelbild gezeigt werden. Da die Brillen aktive Komponenten enthalten, wird diese Technik auch als "aktive" Stereoprojektion bezeichnet.Im Gegensatz dazu steht die "passive" Polarisationsfiltertechnik, die bei REAL D zum Einsatz kommt. Dabei erfolgt die Filmprojektion mit linear polarisiertem Licht. Die Polarisationsrichtungen für das rechte und das linke Teilbild sind dabei um 90 Grad verdreht. Der Betrachter trägt spezielle 3D-Brillen, die wiederum durch entsprechende Polarisationsfilter dafür sorgen, dass jedes Auge nur das für es vorgesehene Teilbild zu sehen bekommt. Das Bild wird auf eine Silberleinwand projiziert, da herkömmliche Projektionsflächen die Polarisation des Lichtes zerstören würden. Der Vorteil der Polarisationsfiltertechnik sind die "leichten" 3D-Brillen und deren unkomplizierte Handhabung. Für den Besucher ergibt sich aufgrund der passiven Brillen ein höherer Tragekomfort als bei aktiven Brillen, die wesentlich schwerer sind. Außerdem entstehen beim REAL D-System keinerlei Bildbeeinträchtigungen, wenn der Kopf gedreht bzw. geneigt wird, da ein spezielles Verfahren, die sogenannte "circular polarization technology", verwendet wird.Das HOLLYWOOD MEGAPLEX in Pasching ist das erste Kino in Österreich, das die Technik des REAL D-Systems nutzt. Bisher war es aufgrund der komplizierten Technik üblich, Kurzfilme und Dokumentationen in 3D als "Attraktion" zu präsentieren. Im November 2007 startet jedoch der Spielfilm "Beowulf" als raumfüllende Version. Und dies wird nur der erste Schritt sein. "Ab 2009 werden alle unsere Produktionen auch in 3D angeboten", so Jeffrey Katzenberg, neben Steven Spielberg einer der Geschäftsführer von Dreamworks (u.a. "Shrek").Die Weichen sind also gestellt. Und damit: Herzlich willkommen in der Dritten Dimension!

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Altersfreigabe : ohne Altersfreigabe

Filmstart:

Land / Jahr: /

Genre: Biografie

Regie:

Besetzung:

Laufzeit: 0 Minuten

Prädikat: keines

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