RISE AND FALL OF THE CITY OF MAHAGONNY (Weill) (St. Pölten)
Aktuelles Kinoprogramm - RISE AND FALL OF THE CITY OF MAHAGONNY (Weill) - St. Pölten
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Erster AktLeokadja Begbick, Willy, der Prokurist, und Dreieinigkeitsmoses sind auf der Flucht vor den Konstablern. Sie wollen zu einer Küste, an der Gold gefunden wird. Doch der Wagen geht am Rande einer Wüste kaputt. Sie beschließen, da sie weder vor- noch zurückkönnen, eine Stadt zu gründen: Mahagonny, in der sie den Männern, die mit Geld von der Küste kommen, ebendieses mithilfe von Bars und Bordellen aus der Tasche ziehen wollen. Mit den Unzufriedenen aus aller Herren Ländern kommen auch vier Holzfäller aus Alaska: Heinrich Merg, Joseph Lettner, Jakob Schmidt und Paul Ackermann. Kaum angekommen, verliebt Paul sich in die Hure Jenny. Paul wird unzufrieden, als er ein Schild sieht mit der Aufschrift „Hier ist verboten ...“, und zu allem Überfluss zieht ein Hurrikan in Richtung Mahagonny. In dieser Nacht erfindet Paul das Gesetz der menschlichen Glückseligkeit: „Du darfst!“ Kurz vor der Zerstörung durch einen Hurrikan macht er den Menschen klar, dass man keinen Taifun braucht, um zu zerstören, das kann der Mensch sehr gut alleine. Zweiter AktDer Hurrikan nähert sich Mahagonny, eine Minute vor Mahagonny jedoch macht der Sturm einen Bogen um die Stadt und verschont sie. Von nun an heißt der neue Leitspruch in Mahagonny „Du darfst alles“ (wenn du Geld hast). Das zieht einige Folgen nach sich: Pauls Freund Jakob überfrisst sich an zwei Kälbern. Joseph stirbt bei einem Preisboxen gegen den Dreieinigkeitsmoses, nachdem er Paul überredet hatte, sein ganzes Geld auf ihn zu setzen. In der nächsten Szene gibt Paul sämtlichen Männern Mahagonnys einen Whisky aus. Doch als Begbick die Bezahlung von ihm will, fällt ihm ein, dass er kein Geld mehr hat. Sein eigenes Gesetz wird ihm zum Verhängnis. Da weder Jenny noch Heinrich für ihn bezahlen wollen, wird er festgenommen.Dritter AktPauls Prozess beginnt am nächsten Tag. Das Gericht verhandelt zunächst einen anderen Fall, in welchem der eines Mordes Angeklagte das Gericht besticht und infolgedessen freigesprochen wird. Doch Paul hat kein Geld, um sich ebenso zu verhalten, und erhält auch von seinen Freunden keine Unterstützung. Paul wird mit abstrusen Anklagepunkten konfrontiert und für schuldig befunden, Er hat sich des größten Verbrechens ("Mangel an Geld") schuldig gemacht. Paul nimmt Abschied.