I DUE FOSCARI (Verdi) (St. Pölten)
Aktuelles Kinoprogramm - I DUE FOSCARI (Verdi) - St. Pölten
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Erster AktDer Rat der Zehn und die Mitglieder des Senats sind versammelt und verhandeln über den Fall des jungen Foscari. Auch Jacopo Loredano, ein Mitglied des Rates der Zehn, auf dessen Betreiben der junge Foscari verbannt worden war, ist anwesend, zusammen mit seinem Freund, dem Senator Barbarigo. Jacopo Foscari, der Sohn des Dogen, wird aus dem Staatsgefängnis vorgeführt. Trotz Verhör und Folter hat er den Mord nicht gestanden. Jacopos Frau Lucrezia, die ihren Mann für unschuldig hält, will sich vor dem Gericht für Jacopo einsetzen, nachdem dieser erneut zur Verbannung verurteilt wurde.Francesco Foscari ist verbittert und beklagt in einer Szene und Romanze sein Unglück und das seines Sohnes.Zweiter AktJacopo Foscari, von der Folter entkräftet, ahnt seinen baldigen Tod und wird von quälenden Träumen heimgesucht. Er erwacht in den Armen Lucrezias aus der Ohnmacht. Von ihr erfährt er das Urteil des Zehnerrates. Sein Vater Francesco nimmt Abschied von ihm. Jacopo soll sein Urteil selbst verlesen. Er beteuert seine Unschuld und wendet sich um Hilfe an seinen Vater. Lucrezia bringt ihre zwei Söhne herbei, um das Urteil zu mildern. Umsonst. Die Mehrheit der Senatoren gehört zu Loredanos Partei.Dritter AktJacopo Foscari nimmt von Frau und Kindern Abschied. Der alte Foscari, der von der Unschuld Jacopos überzeugt ist, beklagt das Schicksal seines letzten verbliebenen Sohnes. Barbariga tritt auf und teilt ihm mit, dass ein gewisser Erizzo auf dem Totenbett den Mord bekannt hat, für den man den jungen Foscari verurteilt hat. Doch es ist zu spät: Lucrezia berichtet dem Dogen vom Tod ihres Mannes. Die Ratsmitglieder fordern den alten Foscari auf, sein Amt als Doge aus Altersgründen niederzulegen. Foscari weigert sich zunächst, da er geloben musste, bis zu seinem Tod im Amt zu bleiben. Daraufhin will ihm Loredano die Amtsinsignien nehmen, aber der alte Doge wehrt ihn ab und übergibt die Dogenkrone einem anderen Senator. Ein weiterer Senator nimmt Foscari die Robe ab. Lucrezia steht Francesco Foscari bei und will ihn wegführen. In diesem Moment ertönt die große Glocke von San Marco, die bereits Foscaris Nachfolger Malipiero ankündigt. Loredano triumphiert. Der alte Foscari stirbt an gebrochenem Herzen. Loredano hat sein Rachewerk vollendet.