Tiroler Freiheit, Andreas Hofer und die Sicht der Frauen (Wien SCN)
Aktuelles Kinoprogramm - Tiroler Freiheit, Andreas Hofer und die Sicht der Frauen - Wien SCN
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Es fehlen Vorstellungszeiten? Vorverkaufsvorstellungen können bereits mehrere Wochen im Voraus gebucht werden. Das aktuelle Kino-Wochenprogramm für Freitag bis Donnerstag wird immer am Montagnachmittag (werktags) online gestellt.
Tiroler Freiheit, Andreas Hofer und die Sicht der Frauen ist ein Dokumentarfilm, der in einen etwas anderen Beitrag zum Andreas Hofer Jahr leistet. Es gibt eine Fülle von Geschichten um Andreas Hofer: meist sind es heroische Geschichten, vom Freiheitskampf und von Opfermut.Anita Lackenberger (Regie) und Gerhard Mader (Kamera) begeben sich auf die Spuren des wirklichen Lebens der Menschen und die Umstände von Überleben und Sterben. Auf die Spuren der Mütter die ihre Kinder begraben haben und dem Hunger und die Kälte, in Not und Armut. Die Geschichte des Andreas Hofer, eine Geschichte der Frauen – aus ihrer Sicht, aus der Sicht der Zeitzeuginnen. In der Darstellung ihrer eigenen Lebenswelt können sie ein sehr realistisches Bild von Leben und Tod im Krieg geben. Die Begeisterung der Frauen für Kriege und Schlachten ist in den meisten Fällen sehr begrenzt. Ungern sehen sie Männer und Söhne sterben, mit den Träumen ehemaliger Kämpfer und „Helden“ müssen sie leben. Auch der Frau von Andreas Hofer wird eine Stimme gegeben. Neben den von den Autoren aufgrund der Recherche den Frauen zugedachten Texte, die einen subjektiven, sehr persönlichen Zugang zu den Geschehnissen der Zeit ermöglichen finden auch historisch belegte Aussagen aus dem Umfeld von Andreas Hofer Eingang in die Darstellung. Die Kraft des bewegten Bildes, ermöglichen einen Zugang außergewöhnlicher Intensität zu einem Thema, das nunmehr seit etwa 125 Jahren Gegenstand hauptsächlich verklärender oder ideologisierender Darstellung war.Tiroler Freiheit, Andreas Hofer und die Sicht der Frauen wird im Rahmen einer Veranstaltung des Frauenreferates erstmals im Kino gezeigt.Nur am Sa, 17.10. ab 9:30 Uhr im METROPOL MULTIPLEX mit anschließender DiskussionFREIER EINTRITT!