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Der erste Kinderfilm der viel zu früh verstorbenen österreichischen Autorin und Regisseurin Karin Brandauer. Nach dem Tod ihrer Mutter lebt Aschenputtelzuerst glücklich mit ihrem Vater. Das ändert sich, als ihr Vater wieder heiratet. Denn die neue Stiefmutter zieht ihre eigenen Töchter vor und macht Aschenputtel zur Dienstmagd. Deshalb darf sie auch nicht auf den Ball des Prinzen - doch Aschenputtel schafft das Unmögliche - und beeindruckt sogar den Prinzen..."Brandauers Ansatz zur Interpretation der Aschenputtel-Geschichte ist ein psychologischer und damit das Märchen für Kinder im Bettelheimschen Sinn deutend, mit Entwicklungsproblemen in der Pubertät durch unbewußte oder auch bewußte Identifikation mit angebotenen Fiktionsfiguren selbst fertig zu werden. Brandauer hat das Märchen als Reifungsprozeß eines Mädchens erzählt - vom unschuldigen Kind über das in der präpubertären Phase mit dem Vater in einem sehr harmonischen Vater-Tochter-Verhältnis lebende Mädchen und die hürdenreiche Phase der Pubertät mit ihren Reibungsflächen bis zum endlich geglückten Eintritt in die Erwachsenenwelt." (Kinder- und Jugendfilmkorrespondenz)

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Altersfreigabe : jugendfrei

Filmstart:

Land / Jahr: D/CSST / 1989

Genre: Familie

Regie: Karin Brandauer

Besetzung: Petra Vigna, Krista Stadler, Roswitha Schreiner, Claudia Knichel, Jean-Marc Bory

Laufzeit: 93 Minuten

Prädikat: keines

Verleih: FILMLADEN GmbH

Webseite: