LES BALLETS RUSSES (Wien Gasometer) - Musik
Aktuelles Kinoprogramm - LES BALLETS RUSSES - Wien Gasometer - Musik
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Diaghilews Ballets Russes sind hundert Jahre alt und noch immer eins der kühnsten Abenteuer des 20. Jh.s. Vier Hauptwerke, in denen sich die künstlerische Elite ihrer Zeit wiederfindet – Choreografen, Maler und Musiker –, sind in der einfach unübertrefflichen Originalchoreografie präsent.LE SPECTRE DE LA ROSEEine Debütantin kehrt mit einer Rose vom Ball nach Hause zurück und schläft müde in einem Sessel ein. Im Traum erscheint dem Mädchen der Geist der Rose und die beiden tanzen zusammen.Michel Fokines Choreografie basiert auf einem choreografischen Poem von Théophile Gautier. Als Musik wählte Fokine Carl Maria von Webers Einladung zum Tanz, Bühnenbild und Kostüme entwarf Léon Bakst.L'APRÈS-MIDI D'UN FAUNEWährend der größten Hitze eines Sommernachmittags liegt ein Faun auf einem Felsen und spielt auf seiner Flöte. Da erscheinen sieben Nymphen, die auf dem Weg zu einem nahe gelegen See sind.Als sie ihn bemerken, eilen die Nymphen erschreckt davon. Eine lässt ihn dann doch näher kommen, er versucht sie zu fassen, sie entkommt ihm, aber sie verliert ihren Schleier. Alleine zurückgeblieben nimmt der Faun den Schleier auf und liebkost diesen, als ob es sich dabei um die Nymphe selbst handelte.Nijinsky nutzte die symphonische Dichtung Prélude à l'après-midi d'un faune von Claude Debussy aus dem Jahr 1894 als musikalische Begleitung für sein Werk. Es war seine erste große Choreografie.LE TRICORNEDas Ballett handelt von einer schönen Müllerin, ihrem eifersüchtigen und schlauen Gatten, sowie dem Corregidor einem schon etwas älteren Provinzstatthalter, dessen Würde der Dreispitz verkörpert. Der Corregidor stellt der schönen Müllerin nach, wird aber von ihrem schlauen Ehemann überlistet.Die Choreographie schuf Léonide Massine, die Musik Manuel de Falla. Die Handlung entwarf Gregorio Martínez Sierra nach einer Novelle von Pedro Antonio de Alarcón.PETROUCHKAEine Gliederpuppe gewinnt plötzlich Leben erschöpft und durch das teuflische Arpeggio ihrer Sprünge die Geduld des Orchesters so sehr, dass es sie mit Fanfaren bedroht. Daraus entwickelt sich ein schrecklicher Wirrwarr, der auf seinem Höhepunkt mit dem schmerzlich-klagendem Zusammenbruch des armen Hampelmannes endet.Die Musik wurde von Igor Strawinski um 1911 für die Ballets Russes geschrieben und das Ballett wurde unter der Leitung von Pierre Monteux uraufgeführt.Dauer 2 Std. 20 Min., eine PauseBesetzungsänderungen vorbehalten!!!