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Baumschlager

Filmposter

Inhalt

Plötzlich soll Frieden herrschen in Nahost?! Kein Bedarf mehr für Blauhelme? Auch nicht für heldenhafte Verteidiger des jeweiligen Landes? Kein Platz mehr für Kriegsgewinnler? Eine für alle Seiten zumindest verunsichernde – wenn nicht gar unerwünschte neue Situation! In dieser (fiktiven) Zeit begegnen wir Werner Baumschlager, dem gutmütigen, pflichtbewußten im Nahen Osten stationierten österreichischen UN Offizier, dessen aktuelle Aufgabe es ist, die letzten Minen im Grenzgebiet zu räumen um den Weg für die neue Ära des Friedens zu ebnen. Baumschlager will eigentlich für alle nur das Beste, alle – auch er selbst – sollen glücklich sein. Sehr geschickt stellt er sich dabei nicht immer an. Auch für ihn bedeutet der Frieden nicht nur Freude, sondern unliebsame Veränderungen. Denn durch unglückliche Umstände, erfahren die Israelin Sigal und die Libanesin Nadia – beide Werners Geliebte – voneinander, und zu allem Überfluss entdeckt auch Werners in Österreich lebende Ehefrau Martha sein Doppelleben und macht sich nach Israel auf, um ihn zu stellen. Den Alptraum perfekt macht, dass Baumschlager durch kompromittierende Fotos gezwungen wurde als Drogenkurier, zu arbeiten - genützt hat es ihm zwar nichts, aber jetzt kann er nicht mehr aus. Mißverständliche Tête-à-têtes Werners mit Sigal, die abgehört werden, bestätigen den Verdacht aller Seiten, dass es sich bei diesem Baumschlager mit seinen merkwürdigen Aktivitäten dies- und jenseits der Grenze, nur um einen gefährlichen Agenten handeln kann. Und den gilt es dingfest zu machen. Dass dadurch ganz nebenbei der Frieden in Gefahr kommt, ist manch einem mehr als recht.