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Die im Auftrag des NÖ Medienzentrums entstandene Spieldokumentation der Neuen Mittelschule Viehofen unter der Regie von Anita Lackenberger beschäftigt sich mit Kindheit, Schule und Alltag in der österreichischen Nachkriegszeit.

Im Mittelpunkt stehen Kinder aus der St. Pöltner Barackensiedlung, die im Volksmund „Korea“ genannt wurde. Viele von ihnen wuchsen unter schwierigen Bedingungen auf: Armut, beengte Wohnverhältnisse und fehlende Chancen prägten ihren Alltag. Schule wurde für sie zu einem Ort zwischen Hoffnung und Ausgrenzung – und manchmal auch zu einem möglichen Neubeginn.

Die Schülerinnen und Schüler der NMS Viehofen haben sich intensiv mit dem Leben der damaligen Bewohnerinnen und Bewohner auseinandergesetzt. Sie bauten Barackenmodelle, recherchierten historische Hintergründe und schlüpften in Rollen, um Erfahrungen von Armut, Lernen, Zusammenhalt und gesellschaftlichem Rand sichtbar zu machen. Entstanden ist eine berührende Spurensuche, die zeigt, wie stark Bildung, Herkunft und gesellschaftliche Erwartungen Lebenswege prägen können. Der Film stellt dabei eine zentrale Frage: Wo beginnen Wege – und wer darf sie gehen?

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Altersfreigabe : ab 6

Filmstart: 28.05.2026

Land / Jahr: A / 2026

Genre: Doku, Biografie

Regie: Anita Lackenberger

Besetzung:

Laufzeit: 90 Minuten

Prädikat: keines

Verleih: Produktion West

Webseite: